Das pädagogische Konzept

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gs_3.jpgDas selbstentwickelte pädagogische Konzept orientiert sich vor allem an der Montessori-Pädagogik und deren Weiterentwicklung durch Mauricio und Rebeca Wild.

Es vertraut auf die Fähigkeit der Kinder, aus eigenem Antrieb nach ihren individuellen Entwicklungsbedürfnissen zu lernen. Statt fertiges Wissen zu vermitteln, bietet die Schule vielfältige Möglichkeiten für eigene Erfahrungen. Sie versteht sich als eine "vorbereitete Umgebung", in der sich Kinder entfalten und eigene Lernwege finden können. Zensuren sind dann nicht nötig: Die Kinder erfahren Bestätigung durch das Erreichen selbstgesteckter Ziele. So haben auch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in unserer Schule gute Lernbedingungen.

 

labor.jpgWichtigste Lernmethode ist die freie Arbeit. Die Schulräume sind nach Lernbereichen gegliedert. Jederzeit können die Kinder entscheiden, was, wo, mit wem und wie lange sie tun möchten. Ihnen stehen zahlreiche Montessori-Materialien, Lernkarteien, Lehrbücher, Nachschlagewerke und Lernspiele zur freien Verfügung. In der naturwissenschaftlichen Ecke sammeln sie unmittelbare Erfahrungen bei einer Vielzahl von Versuchen.
Im Bewegungsraum sind Decken zum Budenbauen, Hengstenberg-Geräte zum Erfahren von Balance und Gleichgewicht, Jonglierbälle und Sprossenwand zu finden. Hier wird getrommelt, getanzt, Flöte geübt.

 

werkstatt.jpg Viel Raum und Zeit stehen für Malen, Basteln, Nähen und Werken zur Verfügung. Eine wichtige Rückzugsmöglichkeit bietet der Spieleraum, in dem auch wöchentliche Angebote wie Märchenvorlesen stattfinden.

Für die älteren Kinder gibt es Themenkataloge, aus denen sie sich einen überblick über die vorhandenen Lernmaterialien zu fachlich fundierter Wissensaneignung verschaffen können. Alle vier bis acht Wochen wird die ganze Schule für ein neues Schwerpunktthema ausgestaltet, das zu intensiver fächerübergreifender Arbeit anregt.

 

matsch.jpgOft verbringen Kinder ganze Tage draußen. Es gibt Klettergerüst und Fußballplatz, Sandkasten und Wasser-Matsch-Wannen. Die Kinder beobachten Wildtauben, Nachbars Hühner oder pflegen ihre eigenen kleinen Gärten.

Bei wöchentlichen Exkursionen in die Umgebung können die Kinder erleben, wie sich Lebenskreisläufe in der Natur vollziehen. Auþerdem lernen sie Betriebe, öffentliche Einrichtungen und Menschen aus anderen Kulturen kennen, stellen dabei viele neugierige Fragen und nehmen Anregungen mit, die ihre Tätigkeit in der Schule prägen.